Schlackenaufbereitung bei refer GmbH

Was mit der Rostasche passiert

 Bei der Verbrennung von Hausmüll entsteht Rostasche. Diese enthält verschiedene Materialien, darunter Metalle. In unserer Anlage wird die Asche mit technischen Verfahren wie Siebung, Magnettechnik und Wirbelstromtrennung in unterschiedliche Bestandteile zerlegt. So können Metalle – je nach Zusammensetzung der Asche – getrennt und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben weiter genutzt werden.

Wie mineralische Bestandteile weitergeführt werden

 Die mineralischen Teile der Rostasche prüfen wir nach den geltenden technischen und rechtlichen Anforderungen. Je nach Eigenschaften und eingesetzten Verfahren können diese Materialien als sogenannte mineralische Ersatzbaustoffe verwendet werden, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Solche Baustoffe kommen zum Beispiel im Straßen‑ und Erdbau zum Einsatz, etwa für Schichten, Dämme oder Anschüttungen.

Forschung für zukünftige Einsatzmöglichkeiten

 Die refer GmbH arbeitet an Forschungsprojekten, die untersuchen, welche weiteren Anwendungen für mineralische Rostaschen möglich sein könnten. Dazu gehören unter anderem Bereiche wie Beton, Asphalt oder Zement – immer unter Berücksichtigung der technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Zusätzlich wird geprüft, ob Verfahren zur CO₂‑Bindung in Rostasche technisch und rechtlich umsetzbar wären. Ziel der Untersuchungen ist es, mögliche weitere Einsatzmöglichkeiten für geeignete Materialfraktionen zu untersuchen.

Unser Ziel:

 Wir bereiten die Asche aus Hausmüllverbrennungsanlagen technisch und wirtschaftlich so auf, dass verwertbare Materialien wie Metalle getrennt und weiter genutzt werden können. Die mineralischen Bestandteile prüfen wir nach gesetzlichen Vorgaben, um passende Verwertungs‑ oder Beseitigungswege zu bestimmen. So können Materialien im Rahmen der Kreislaufwirtschaft weitergeführt werden.